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Wenn es im Spätherbst draußen ungemütlich wird, dürfen die Tiere in den Stall.  Hier stehen die Muttertiere auf Stroh und sie können sich frei bewegen. Die Kühe sind zu diesem Zeitpunkt tragend und brauchen Platz und Ruhe. Ruhe ist besonders wichtig. Deswegen stehen die Absetzer (Kälber, die die Muttermilch nicht mehr brauchen) auch getrennt von den Mutterkühen. 
In diesem Stall bekommen die Tiere selbst produziertes Futter. 
Die Grassilage wurde im Frühjahr geerntet und eingelagert. Außerdem wurde im Sommer Heu hergestellt. Es ist uns sehr wichtig, dass die Tiere langsam und schonend gemästet werden. Deswegen gibt es hier keinen Einsatz von Kraftfutter. 
Während der Winterperiode werden
 die Kälbchen geboren. Hier ist eine regelmäßige Kontrolle notwendig- auch nachts. Auf der Weide wäre diese Kontrolle nicht möglich.

Doch nicht nur zur besseren Beobachtung ist die Stallhaltung vorteilhaft. Die kleinen Kälber sind sonst der unberechenbaren Witterung, beziehungsweise wilden Tieren ausgeliefert. Krähen zum Beispiel attackieren frisch geborene Kälber und können diese schwer verletzen, oder sogar töten. 
Dies ist bei den Schafen ebenso. Das Muttertier kann meist nur ein Tier beschützen, hat aber oftmals mehr Lämmer. Somit ist der schützende Stall notwendig.